Davos reformiert feiert den Menschenrechtssonntag
Am 2. Advent stand Davos reformiert ganz im Zeichen des Menschenrechtssonntags. In den Kirchen St. Johann und St. Theodul gestalteten die Konfirmandinnen und Konfirmanden den Gottesdienst gemeinsam mit Pfarrerin Janine Schweizer und Pfarrerin Hannah Thullen – und setzten dabei ein Zeichen für Gerechtigkeit und Frieden.
Bereits im Vorfeld hatten sich die Jugendlichen mit aktuellen Fällen von Menschenrechtsverletzungen beschäftigt. Unterstützt wurden sie dabei von Doris Schweighauser, Vertreterin von Amnesty International. Pfarrerin Schweizer erklärt. «Es war uns wichtig, dass die Jungendlichen erfahren, wie Menschenrechte konkret bedroht sind.»
Die Konfirmandinnen und Konfirmanden haben den Gottesdienst zu grossen Teilen selbst gestaltet. Pfrn. Hannah Thullen blickt begeistert zurück: «Es macht grosse Freude zu sehen, wie ernsthaft und gleichzeitig kreativ die Jugendlichen sich mit zentralen Fragen unserer Zeit auseinandersetzen.» Im Zentrum stand in diesem Jahr das Thema «Klimagerechtigkeit» – ein Bereich, in dem durch die Klimakrise weltweit fundamentale Menschenrechte zunehmend unter Druck geraten.
Neben dem Blick auf globale Herausforderungen nahm auch die biblische Perspektive eine wichtige Rolle ein. So wurde die Friedensvision aus dem Jesajabuch (Jesaja 11,1–9) als Hoffnungsbild in den Gottesdienst hineingenommen.
Max Berend begleitete den Gottesdienst mit Gesang und Gitarre. Neben Adventsliedern sang er eigene Lieder aus seinem Repertoire. Die Kollekte kam Amnesty International zugute. Durch den Kerzenverkauf im Anschluss an die Gottesdienste wurde die Organisation zusätzlich unterstützt. Insgesamt kam ein Betrag von über CHF 800 zusammen.
Bildlegende:
Bild 1: Die Konfirmandinnen und Konfirmanden, die den Gottesdienst in St. Johann gemeinsam mit
Pfrn. Janine Schweizer und Max Berend gestaltet haben.
Bild 2: Die Konfirmandinnen und Konfirmanden, die den Gottesdienst in St. Theodul gemeinsam
mit Pfrn. Hannah Thullen und Max Berend gestaltet haben.
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